Aktuelles

Unser Besuch bei der Firma Mey Feine Wäsche

Am 26. April durften wir mit einer großen Gruppe (mit 30 Teilnehmern ausgebucht) einen ganzen Nachmittag bei der Firma Mey in Albstadt-Lautlingen verbringen.

Frau Bodmer und Herr Knobel führten uns ein und gaben einen Überblick über die Firmengeschichte und die aktuelle Ausrichtung der Firma, einer der wenigen Textil-Firmen, die noch ausschließlich in Europa fertigen. Mey ist damit sehr erfolgreich und expandiert stetig.

Beeindruckend die anschließende Führung in zwei Gruppen durch die Fertigung. Überraschend ist die große Fertigungstiefe: das Garn wird angeliefert, daraus werden dann die Stoffe gewoben und anschließend zugeschnitten und genäht, auf Maschinen, aber auch viel von Hand. Dabei sind der hohe Qualitätsstandards wie doppelte Nähte, Verarbeitung der Spitzen, Einnähen der Schildchen, sodass sie beim Tragen nicht stören usw. hervorragend mit eigenen Augen zu sehen. Es werden dazu regelmäßig Textil- und Modeschneider(innen) ausgebildet, denen wir ebenfalls über die Schulter schauen durften.    

Die geschichtliche Entwicklung der Nahmaschine, der Textilindustrie und besonders von Mey konnten wir bei der anschließenden Führung im Nähmaschinen-Museum erfahren und dann hatten wir noch die Gelegenheit uns im wohlsortierten Outlet einzudecken.

Sehen Sie sich die Bilder auf der Website dazu an. www.frauenwirtschaftsforum.de

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Nach Vortrag von Annette Reif über „fairantwortliche Kleidung“ im Herbst 17 hatte uns ja Herr Knobel zu Mey eingeladen, hier lesen Sie ihren Blogbeitrag zu unserem Besuch:

Ende April war ich ja zur Betriebsbesichtigung bei Mey. Mey produziert in Albstadt und in zwei eigenen Fabriken in Ungarn und Portugal. 80-85% der Stoffe werden selbst im Unternehmen auf 150 Strickmaschinen gefertigt. Mey hatte 2017 einen Umsatz von 92 Mio erwirtschaftet, mit 585 Mitarbeitern in Deutschland und 435 Mitarbeitern im Ausland.

Wir wurden durch die komplette Produktion geführt, und haben so die Strickerei, den Nähsaal, die Ausrüstung und den Zuschnitt gesehen. Besonders interessant fand ich die Strickmaschinen, die fast vollautomatisch laufen, gleichzeitig aber aussehen wie Monster aus dem letzten Jahrtausend :-) Ein krasser Gegensatz hierzu sind natürlich die Arbeitsplätze im Nähsaal. Hier ist Handarbeit angesagt. In Albstadt selbstverständlich in einem hellen offenen gut gelüfteten Raum! Alles in allem hatte ich den Eindruck, dass ich guten Gewissens Unterwäsche von Mey kaufen kann, was ich im angrenzenden Outletstore auch gleich gemacht habe (ein Unterhemd ein BH). Falls ich wieder mal etwas bräuchte könnte ich mir gut vorstellen dort hinzufahren, allerdings kauf ich echt brutal selten Unterwäsche sondern trag die vorhandene sehr lange.

Besonders schön fand ich folgenden Werbeslogan von Mey: Ihr Sportwagen kommt ja auch nicht aus Bangladesh.

Besuch beim Sparkassen-Forum in Tuttlingen

Ganz herzlichen Dank an Ursel Hengstler, Leiterin Personal der Sparkasse, für die hochspannende Führung durch das innovativ gebaute und ausgestattete Sparkassen-Forum. Wie konnten sehen, wie heute Großraum-Büros ausgestattet werden und wie kommunikativ und trotzdem ruhig und geschützt sie gestaltet sind. Selbst die Vorstände Herr Waizenegger und Herr Zeilen teilen sich ein Büro, sie begrüßten und persönlich und bestätigten die gute Funktionalität dieses Konzeptes.

 

Großes Interesse, auch bei den Sparkassen-Mitarbeitern, fanden die anschließenden Vorträge von Frau Thoma vom Pflegestützpunkt des Landkreises https://fps.landkreis-tuttlingen.de/Pflege/Pflegest%C3%BCtzpunkt   und von Frau Liberatore http://idea24-plus.com/ . Ein rundum gelungener Abend, bei dem auch das Netzwerken nicht zu kurz kam.

 

Zauber der Rauhnächte im Frauenwirtschaftsforum

 

Mit winterlicher Musik und alter Bauernregel eröffnete Tanja Mink ihren Vortrag „Zauber der Rauhnächte“, den sie am vergangenen Donnerstag, 14.12.2017, über das Frauenwirtschaftsforum Rottweil anbietete.

 

Vor ca. 20 interessierten Frauen gab Frau Tanja Mink einen besinnlichen Einblick in die Bedeutung der Rauhnächte mit geschichtlichem Hintergrund imit Mystik und alten Wahrsagungen. 

 

Die Rauhnächte sind die sog. „heiligen 12 Nächte“ vom 24.12. bis zum 06.01 und die Nächte zwischen den Zeiten. Zeit, das vergangene Jahr zu reflektieren und das neue Jahr neu auszurichten. In dieser Zeit ist die Deutung von Geschehnissen und Träumen von größter Wichtigkeit. Es ist eine Zeit der inneren Einkehr, eine Zeit von alten Ritualen, Räucherungen und Besinnung auf das Wesentliche.

Neben allgemeinen Informationen aus vergangener Mystik bezog sich Frau Tanja Mink auf die moderne Bedeutung im Zusammenhang mit der Psychologie heute. Die  von Musik umrahmte Kernaussage kam bei allen Teilnehmern an: „Nutze die Zeit, um dich von alten Lasten zu befreien und lasse dein eigenes Licht strahlen“.

Das Frauenwirtschaftsforum zu Besuch beim Neuen Radio Neckarburg

Zwanzig Frauen und auch drei Männer durften in die Welt des  Radios eintauchen und die Arbeitsweise des Senders live kennenlernen.

Empfangen wurden sie von Timo Fasching vom Schwarzwälder Boten, zuständig für das Marketing des Senders,  und von Raphael Roth, dem bereits allseits bekannten Radioredakteur, bekennender Kaffee-Trinker und mitreißender und unterhaltsamer Redner, nicht nur im Radio.

Bei Getränken und Gebäck, in lockerer Atmosphäre erfuhren die gespannten Teilnehmer die Geschichte und den Wandel von Radio Neckarburg, das viele Jahre lang von Gerd Kieninger aufgebaut wurde, zum „Neuen Radio Neckarburg“, peppig und voller guter Musik und lokalen Nachrichten.

Wie finanziert sich Radio, wie entstehen Werbespots, wer arbeitet alles mit, wie entsteht das Nachtprogramm, viele Fragen beantwortete Raphael Roth.

Und einfach mal in einem Studio zu stehen, die Technik zu bestaunen und die Atmosphäre zu erleben, das beeindruckte schon mächtig.

Schmunzelnd nahmen die Gäste zur Kenntnis, dass die Hörer-Zielgruppe die 30-49 Jährigen sind, die Redakteure jedoch sind allesamt unter 30. Alle sehr engagiert, viel unterwegs, immer auf der Suche nach guten Geschichten und interessanten Informationen aus der Region.

Beeindruckend, wie sich die Hörerzahlen rasant entwickelt haben, ein schönes Zeichen dafür, wie gut das Lokalradio angenommen wird.

Erfreulich auch zu erfahren, dass neue Radiofrequenzen und damit Regionen dazukommen, die Hörerschaft kann also weiter steigen.

Mit einem herzlichen Dank, den Ute Villing, Organisatorin des Frauenwirtschaftsforums der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg-Zollernalb, im Namen aller aussprach und überzeugt davon, dass das Neue Radio Neckarburg das immer mehr kommende verbindende Medium in unserer Region werden wird, ließen die Teilnehmer den Abend noch gemütlich ausklingen.

Wenn der Eindruck täuscht...

Einen hochinteressanten Vortrag hielt unser Member Birgit Hohnecker Dipl. Psychologin und Klinische Neuropsychologin am 15.11.17:

„Wenn der Eindruck täuscht - Die trügerische Welt im Kopf und wie Manipulation aus wahrnehmungspsychologischer Sicht funktioniert!"

Unser Gehirn bestimmt, wie wir Dinge wahrnehmen. Dies hat jedoch nicht immer etwas mit der Wirklichkeit zu tun. Deutlich wird das z.B. bei Manipulation und Sinnestäuschungen.

Fairantwortlicher Umgang mit Kleidung

Das Frauenwirtschaftsforum Schwarzwald-Baar-Heuberg hat am 11.10.2017 zu einem interessanten Vortrag eingeladen.

Annette Reif aus Aldingen trägt seit einem Jahr jeden Arbeitstag das gleiche Outfit. Durch ihren emotionaler Bericht konnten die interessierten Zuhörer die Gründe hierfür nachvollziehen. Nach vielen Jahren exzessiven Kleiderkonsums hat der Einsturz des Gebäudes Rana Plaza in Bangladesh am 24.04.2013 ein Umdenken bei ihr ausgelöst. Die Entscheidung nun auch den Inhalt ihres Kleiderschranks komplett zu überarbeiten und sich auf wenige Farben und Schnitte zu konzentrieren erleichtert ihren Alltag, so berichtet die Referentin. Die Zuhörer konnten aus dem Vortrag, der viele unterschiedliche Aspekte beleuchtete, konkrete Tipps und Anregungen mitnehmen. In der abschließenden lebhaften Diskussionsrunde bestätigte ein anwesender Brancheninsider, dass alle Aussagen von Annette Reif inhaltlich korrekt seien, und lud ein sein regionales Unternehmen zu besuchen um sich vor Ort von einem positiven Beispiel überzeugen zu können. Frau Villing vom Frauenwirtschaftsforum nahm die Einladung gerne. 

Sommerbeginn in der Gärtnerei vom B2-Biomarkt

Herzlichen Dank an Sabine Franz und Herrn Vollmer für die hochspannende Führung durch die Gärtnerei und damit den Partner des B2 Marktes für Gemüse in Leidringen. Mit wie viel Aufwand und Liebe das Gemüse hier gehegt und gepflegt wird, damit wir wirklich regionale Ware frisch auf unseren Tisch bekommen, hat uns sehr beeindruckt!! Mindestens genauso beeindruckt und überzeugt hat uns der wunderbare Geschmack der Tomaten, Gurken und Karotten, die wir probieren durften

 

24 Stunden Pflege und Basale Stimulation

 

Mehr als 30 Teilnehmer hat trotz des heißen Sommerwetters der Abend mit Anna Liberatore und Ilona Weißhaar angezogen. Daran sieht man, wie aktuell das Thema ist.

Was sind die Vor- und Nachteile, wenn eine polnische Pflegekraft in einen Haushalt mit zu  Pflegenden einzieht? Welche Kosten entstehen? Heißt 24 Stunden wirklich 24 Stunden? Was passiert, wenn eine Pflegerin krank wird? Was ist eigentlich legal, was nicht? Wie sieht die Unterstützung durch Frau Liberatore aus? Diese und noch viele weitere Fragen konnten an diesem Abend durch den Vortrag und ganz  individuell im Gespräch beantwortet werden.

 

Was Demenz ist, wie sie entsteht und was im Gehirn passiert, das erklärte anschließend Ilona Weißhaar, Krankenschwester, Lehrerin an der Krankenpflegeschule und Expertin für „Basale Stimulation“. Faszinierend wie durch diese Methode Menschen, auch die, die an schwerer Demenz leiden, erreicht werden können. Ilona Weißhaar zeigte dies an vielen plastischen Beispielen, auch mit Bildern, sodass die Zuhörer einen sicher bleibenden Eindruck von der Möglichkeit, Menschen zu helfen, bekommen haben.

Herzlichen Dank für diesen sehr informativen Abend!!

 

Zu Gast bei Hansgrohe in Schiltach

Herzlichen Dank an die Firma Hansgrohe mit der Aquademie und Kathrin Schröder, die uns diese hochspannende Einblicke in Marketing und Produktion ermöglicht haben.

Besuch bei der Firma Marquardt in Rietheim

Von Annette Reif, Global Launch and Transfer Manager OPC bei der Firma Marquardt, die für uns den Besuch arrangiert hat, wurden wir herzlich und mit Getränken empfangen. Die 25 Plätze der Führung waren komplett ausgebucht, von Frauen aus ganz verschiedenen Branchen. Mit einem spannenden Vortrag führte uns Annette Reif in die „Marquardt-Welt“ ein. Sie sprach von Standorten weltweit, sehr bekannten Kunden und vielen bekannten Produkten. Dass Marquardt die Schlüssel für die bekanntesten Automarken macht, das wissen viele, aber es werden zum Beispiel auch die automatischen Einfüllungen von Waschpulver in Waschmaschinen und viel mehr konstruiert und produziert. Durch riesige Hallen und allen Abteilungen führte dann unser Weg. Der Hinweis, bitte keine High Heels anzuziehen, erwies sich dabei als sehr hilfreich…. Stanzen, Kunststoffspritzen, Montage, interessant erklärten Annette Reif und Stefanie Strudel, gerade Trainee bei Marquardt, die verschiedenen Produktionsschritte. „Ach, das ist ein Werkzeug, das habe ich mir so nie vorstellen können“, sagte eine Besucherin bei dem Anblick der großen Blöcke aus Edelstahl. Nach zwei Stunden Führung gab es noch viel zu besprechen und sich auszutauschen beim anschließenden leckeren Buffet. Ein unglaublich spannender Einblick mit vielen Facetten, da waren sich alle einig. Ganz herzlichen Dank an Annette Reif, Stefanie Strudel und die Firma Marquardt!

Kräuterwanderung

Am 08. Juli 2016 haben wir uns am Waldrand bei Spaichingen zu einer kleinen Kräuterwanderung mit Kerstin Ginzel von der Kräuterwerkstatt Artemisia getroffen.

Nach der allseits bekannten Brennnessel mit ihren diversen gesundheitsfördernden Eigenschaften haben wir gleich am Waldrand das Mädesüß 

kennengelernt. Eine spannende und häufig anzutreffende Pflanze, die wir als pflanzliches „Aspirin“ verwenden können. Weiter ging es durch die grüne Fülle unserer sommerlichen Pflanzenpracht.

Viel erfahren haben die Teilnehmer über Einsatzmöglichkeiten, Wirkung und Vorzüge des Klettenlabkrauts, der Engelwurz und des Holunders. Die Schafgarbe ist uns auf dieser Kräuterrunde bestens vertraut geworden und wie wir den Ackerschachtelhalm von anderen Schachtelhalmarten unterscheiden können, wurde vorgestellt. Den feinen, fruchtartigen Duft der strahlenlosen Kamille durften wir genießen - erstaunlich, was es alles zu entdecken gibt. So haben wir bei sommerlichen Temperaturen einen sehr schönen Abend in pflanzenbegeisterter Runde verbracht. Ein großes Dankeschön an alle Teilnehmer.

Von den Bio-Pionieren zum blühenden Unternehmen

Lebendig und sympathischhabe Sabine Franz, Geschäftsführerin der B2-Bio-Märkte in Rottweil und Balingen,ihren Besucherinnen des Frauen-Wirtschaftsforums die unternehmerische Geschichte geschildert. So lobend blickt Ute Villing,Chefin der Business School Alb-Schwarzwald,auf den Besuch zurück.
Sabine Franz und Stefan Schopf haben vor 18 Jahren das Marketing der Fischermühlebei Rosenfeld übernommen.  Als studierte Sozialpädagogen war das ein neues Feld, im wahrsten Sinne des Wortes,denn die Fischermühle führt seit jeher eigene landwirtschaftliche Betriebe, deren Produkte es zu vermarkten galt. Mit viel Erfolg, wie einige Auszeichnungen zeigen. Zusätzlich zu den Märkten werden heute mehrals 1200 Kunden im Umkreis von 50 Kilometer mit Gemüsekisten frei Haus beliefert.Das kürzlich eröffnete neue Logistikzentrum in Binsdorf ist die bisherige Krönung des erfolgreichen Unternehmens mit der ganz besonderen Philosophie. In Sachen Bio ist diese teils sehr streng. Um etwa das Demeter-Siegel zu erhalten, werden verschiedene selbstgemachte Präparate eingesetzt, nach dem Mondkalender gearbeitet und Kühen werden keinesfalls die Hörner entfernt, wie in der konventionellen Landwirtschaft offenbar üblich.

Verändert Burnout unser Gehirn?

Frau Birgit Hohnecker, Dipl. Psychologin und Klinische Neuropsychologin aus Rangendingen brachte fast 40 Besuchern  am 29. Juni auf hochspannende und lebendige Weise nahe, wie sich Stress bzw. „Burn Out“ auf unser Gehirn auswirkt. www.hohcm.de  und was wir alle tun könne, um uns zu schützen.

Betreuung und Pflege in eigenem Zuhause/24h - Wie funktioniert es?

Anna Liberatore informierte am 15. Juni über 25 Besucherinnen und Besucher über die Möglichkeiten und Grenzen einer 24-Stunden-Pflege. Wichtig vor allem ist für alle, die gerne eine Vollzeitpflege z.B. aus Polen engagieren möchten, zu wissen, was dabei zu beachten ist, was ist legal, was illegal. Frau Liberatore schilderte an vielen Beispielen, wie die Zusammenarbeit zwischen Pflegebedürftigen, Angehörigen, Pflegerin und Agentur gut funktionieren kann und beantwortete die vielen Fragen der Besucher. www.idea24-plus.com  

Marketing vom Feinsten

Frauenwirtschaftsforum in Bad Dürrheim

Auf Einladung des stellvertretenden Geschäftsführers der Kur und Bäder GmbH  Markus Spettel beschäftigte sich das Frauenwirtschaftsforum intensiv mit der Praxis eines erfolgreichen Marketings. In seinem engagierten und rhetorisch fulminanten Vortrag zeigte Markus Spettel  auf, wie man es schafft, aus einer typischen Kurstadt, von Renten- und Krankenversicherungen finanziert, zu einem attraktiven Wellness- und Gesundheitszentrum zu werden, das überwiegend Urlauber und damit Selbstzahler anzieht. Immerhin übernachten in Bad Dürrheim etwa ein Drittel der Gäste des Schwarzwald Baar Kreises und es belegt den 6. Platz im gesamten Schwarzwald. Bei den Wohnmobilplätzen werden gar die höchsten Übernachtungszahlen in ganz Deutschland registriert. Gesundheitstourismus, so sein Stichwort dazu.  Überraschend für die Zuhörerinnen: 13 % der ausländischen Gäste kommen aus Israel auf die Baar, sie genießen das Gesundheitsangebot genauso wie die vielfältigen Besichtigung und Freizeitmöglichkeiten aus der Region. In der anschließenden Fragerunde und Diskussion tauschten sich die Teilnehmerinnen intensiv zum Thema Marketing aus. Sehr gut verstehen die Wirtschaftsfrauen natürlich, wie wichtig es auch für Markus Spettel ist, sich in der Region zu vernetzen, ein gemeinsames Anliegen!

Welche Innovationen und Investitionen die Kur und Bäder GmbH in den vergangenen Jahren schon angestoßen hat und welche vorgesehen sind, das erfuhren die Teilnehmerinnen beim anschließenden Rundgang durch den Park und durch das Solemar.

Wer sich für das Netzwerk der Wirtschaftsfrauen interessiert, kann sich gerne über www.frauenwirtschaftsforum.de informieren und sich für den Newsletter bzw. Veranstaltungen anmelden.

Wenn der Melkroboter anruft

Frauenwirtschaftsforum auf dem Hirschweidenhof

Einen hochspannenden Eindruck von der Bewirtschaftung eines Bauernhofs und vom Leben einer Bauernfamilie heute bekamen die Besucherinnen und Besucher des Trossinger Hirschweidenhofs am Dienstag von der Familie Messner präsentiert. Martin-Ulrich Messner führte über den gesamten Hof, gab Auskünfte über Zahlen, Daten und Fakten der Führung eines Hofes heutzutage und zeigte die vielen technischen Möglichkeiten, die ein moderner Landwirt zur Verfügung hat. Von Erntefahrzeugen, Kranen, die er übrigens selbst reparieren kann, über die Biogasanlage bis hin zu einem vollautomatischen Melkstand, der mit einer App gesteuert werden kann, gewissermaßen „ein Bauernhof 4.0“.

Esther Messner erklärt engagiert ihre Aufgaben auf dem Hof und auch, wie sie sich als gelernte Physiotherapeutin auf dem Hof eingearbeitet hat und nun einen eigenen Betriebszweig aufbaut. Ihre Angebote für Kinder und Jugendliche rund um das Leben auf dem Bauernhof wie zum Beispiel Kindergeburtstage, Bauernhofführungen, Themennachmittage, Vereinsfeste erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Die ganze Familie ist mit dabei. Die kleine Charlotte matscht genüsslich mit ihren Gummistiefeln auf dem Hof, wohlwollend beobachtet von ihren Eltern, der ältere Sohn erzählt von seinen Hühnern und der Senior des Hofes steht bei seinen Bienenstöcken. Im Vorübergehen erfahren die Besucherinnen und Besucher also noch eine Menge über Bienen. Von seinem Sohn hat er einen kleinen Kran zum Geburtstag bekommen, damit fällt es ihm leichter die „Bienen-Kästen rumzulupfen“

Bei der anschließenden intensiven Diskussion im gemütlichen Häuschen, direkt für Kinder und Gäste eingerichtet ging es dann um Selbstständigkeit, Marketingkonzepte und Innovationen. Dabei kamen viele gute Ideen zusammen, wie Esther Messner ihre vielfältigen Angebote auf dem Hof noch besser bekannt machen könnte. Das stellt sie aber zuerst mal etwas zurück, denn im August kommt ihr fünftes Kind zur Welt. Das Fazit aller Teilnehmenden: Respekt vor Familie Messner, die ihren Hof so erfolgreich bewirtschaftet!

  Pflanzendüfte für Wohlfühlmomente

Der Abend in der Kräuterwerkstatt Artemisia am 01.12.2015 in Spaichingen unter dem Titel "Pflanzendüfte für Wohlfühlmomente" war tatsächlich ein Abend zum rundum Wohl fühlen.

In kleiner, unterhaltsamer Runde saßen wir beisammen und haben die Düfte verschiedener ätherischer Öle kennengelernt. 

Zum Beispiel den Rosmarin, um wach zu werden, Grapefruit für die gute Laune und Lavendel für ein ausgeglichenes Nervenkostüm.

Dass Düfte nicht nur über den Duft und die Nase wirken haben wir erfahren, sondern auch über die Haut in den Körper gelangen und dort ihre Wirkung entfalten. Zum Genießen und Entspannen gab es eine heiße Lavendelkompresse und dazu viele weitere Rezepte für die praktische Anwendung von ätherischen Ölen. 

Betont wurde, dass die Aussagen zu den Wirkungen der duftenden Essenzen nur für die reinen Pflanzenöle gelten, nicht für synthetisch hergestellte Düfte, die sehr umstritten in ihrer Wirkung bzw. Nebenwirkung sind.

Zum Abschluss wurde gemischt: für jeden Teilnehmer ein Raumspray voll weihnachtlicher Düfte wie Zimt, Weißtanne, Kiefernadel und Blutorange … perfekt für die Adventszeit …

Allen Teilnehmern ein herzliches Dankeschön für diesen gelungenen Abend.

Geführte Besichtigung des Rottweiler Testturms

Großen Zuspruch fand unser Besuch des neuen Rottweiler Wahrzeichens, über 30 Frauen und Männer waren am 23. September dabei.

 

In zwei Gruppen wurden wir von zwei kompetenten Rottweiler Stadtführern über die Entstehung, die Technik, die Bauweise, die internationale Bedeutung und die Bedeutung für die Region informiert. Infos und viele Bilder finden Sie auch hier: www.testturm.thyssenkrupp-elevator.com

Vielen Dank für die ca. 80€ Spende, die zusätzlich zum Beitrag für die Führung in unserer Tüte waren :-). Sie gingen gleich am nächsten Tag wie angekündigt an das Hospiz am Dreifaltigkeitsberg in Spaichingen. www.hospiz-am-dreifaltigkeitsberg.de

Zwei Welten treffen sich...

Am 7. Oktober 2015 trafen sich ca. 15 gestandene Frauen, um in die unterschiedlichen (Sprach-) Welten von Männern und Frauen einzutauchen. „Frauen sind von der Venus, Männer vom Mars – das stimmt nur soweit, wie es um die Symbole für Mann und Frau geht“, so Gerda Schneider zum Einstieg.

 

Am Anfang warf sie einen Blick auf Vorurteile und Stereotypen. Kein Mensch sei immun gegen Vorurteile und ganz unbewusst schreiben wir bestimmten Gruppen bestimmte Eigenschaften und Verhaltensweisen zu. Diese unbewussten Vorannahmen beruhten auf unbewusst Angelerntem und seien Teil unserer Kultur, und damit Teil unserer Identität. Stereotypen äußerten sich oft in Witzen und würden in der Werbung manifestiert. Immerhin habe sich doch einiges geändert: Ein lustiger Werbefilm aus den 50er Jahren, in dem es um die  zentralen Lebensfragen einer verheirateten Frau ging, zeigte den Fortschritt im Denken, was die Rolle der Frau anbelangt.

 

Anschließend ging sie auf offenbare und weniger offenbare Unterschiede von Frauen und Männern ein, die sich auch im unterschiedlichen Kommunikationsverhalten äußerten. So seien für Männer Regeln, Hierarchien und Status wichtiger, für Frauen eher die Gemeinschaft und Beziehungen. Männer würden eher über Dinge reden, Frauen über andere Menschen. Die Soziolinguistin Deborah Tannen beschreibe eine horizontale und vertikale Kommunikation und habe das Wort „Genderlect“ kreiert. Sie ging noch auf so manche Missverständnisse in der Kommunikation zwischen Frauen und Männern ein, wies aber darauf hin, dass die Unterschiede mehr oder weniger ausgeprägt seien und allgemein zwischen Menschen größer seien als zwischen Männern und Frauen. Es gehe nicht um Schwarz-Weiß Malerei, sondern um einen Anstoß zur Reflektion des eigenen Sprachgebrauchs. Jede Einzelne nehme nur das mit, was für sie wichtig sei.

 

Zum Abschluss beschäftigten sich die Teilnehmerinnen mit Tipps für Frauen im Umgang mit Männern und Tipps für Männer im Umgang mit Frauen. Dabei ging es vor allem darum, die eigenen Beobachtungen zu diskutieren und sich auszutauschen.

Witze aus dem Vortrag von Gerda Schneider:

 

Warum gibt es in der Küche ein Fenster? Damit die Frau auch mal was von der Welt sieht.

 

Worüber sprechen drei Männer auf einer einsamen Insel? Über die Geographie, Fußball und Autos.  Worüber sprechen drei Frauen auf einer einsamen Insel? Zwei tun sich zusammen und sprechen über die Dritte.

 

Forscherinnen haben herausgefunden, warum Moses mit dem Volk Israel 40 Jahre durch die Wüste ging: Männer konnten noch nie nach dem Weg fragen.

Sommerstart in Aldingen

Einen wunderbaren Start in den Sommer bescherte uns Frau Steitberger am 14. Juli 2015 in der Galerie im Altbau und im Café Waltraut in Aldingen. Eigens kam Frau Brigitte Teufel dazu und führte uns persönlich durch ihre Ausstellung, ein besonderes Erlebnis, denn die Künstlerin schilderte ihren Werdegang, der sich in wunderbarer Weise in der Ausstellung widerspiegelt.

 

Frau Streitberger zeigte uns bei einem Rundgang die Galerie am Altbau, die deshalb so heißt, weil es das phantastisch umgebaute und dem neuen Zweck angepasste ehemalige Fabrikgebäude der Firma Flaig und Hommel ist, derer Geschäftsführerin sie jahrzehntelang war. Das Café Waltraut wurde nach ihrer Mutter benannt, wunderbar im Stil der 50er Jahre eingerichtet. Hier wurden wir köstlich bewirtet und die ca. 25 Besucherinnen konnten sich noch bis zum Einbruch der Dunkelheit austauschen.

 

Schauen Sie sich die Bilder an und besuchen Sie das Café Waltraut bald (wieder), es hat donnerstags bis sonntags von 14:00 Uhr – 18:00 Uhr geöffnet, selbstgebackene Torten und sonstige Leckereien sowie die Ausstellungen versprechen schöne und anregende Stunden.

Von den Bio-Pionieren zu höchster Professionalität

Frauenwirtschaftsforum besucht im B2 Markt in Rottweil

Lebendig, offen und sehr sympathisch schilderte Sabine Franz, Geschäftsführerin der B2 Märkte den 25 Besucherinnen die Geschichte der B2 Märkte in Rottweil und Balingen. Mit Birkenstockies und selbstgestrickten Socken seien sie damals angetreten, die Welt zu verändern, so amüsiert sie sich heute über die Anfänge. Sie und ihr Mann haben vor 18 Jahren das Marketing der Fischermühle bei Rosenfeld übernommen und durch kluges Wirtschaften und intensive Partnerschaften mit verschiedenen biologisch bzw. biodynamisch wirtschaftenden Unternehmen über das Siegel biofair&regional zu einem erfolgreichen Unternehmen ausgebaut. Zusätzlich zu den Märkten werden heute 1200 Kunden im Umkreis von 50 km mit Gemüsekisten frei Haus beliefert.

Dass es kaum noch möglich ist, Bäcker und Metzger zu finden, die in der Lage sind, ohne Fertigmischungen und chemische Zusätze zu produzieren und deshalb nun selbst ausgebildet wird beeindruckte die Zuhörerinnen genau wie die Schilderung, wie biologisch dynamische Landwirtschaft betrieben wird. Um das Demeter-Siegel zu erhalten werden z. B. verschiedene selbstgemachte Präparate eingesetzt, nach dem Mondkalender gearbeitet und Kühen werden keinesfalls die Hörner entfernt, wie in der konventionellen Landwirtschaft üblich.

Die Kommunikation zum Kunden ist wichtig erfuhren die Besucherinnen, die besonderen Werte, die Qualität werden transportiert und mit großer Transparenz gearbeitet, z.B. werden Kunden eingeladen, die produzierenden Betriebe zu besuchen und es wird regelmäßig zertifiziert.

Anschließend durften noch kleine Köstlichkeiten im Bistro probiert werden, dabei kam auch das wichtige Netzwerken nicht zu kurz.

Das FWF zu Besuch in der Musikhochschule Trossingen

Am 14. April 2015 erlebten wir im Netzwerk ein ganz besonderes Highlight, den Besuch in der Musikhochschule Trossingen. Unser Member, Frau Margit Mosbacher, Kanzlerin der Hochschule, nahm uns mit in die Vergangenheit der Hochschule, die in den Wirren des 2. Weltkrieges nach Trosssingen kam und sich dort prächtig mit mittlerweile über 500 Studenten aus aller Welt entwickelte.

Die Schließung drohte durch die neue Landesregierung, diese ist nun abgewendet, der hervorragende Zusammenhalt in unserer Region und ein gemeinsamer starker Auftritt haben dies bewirkt! Wir gratulieren herzlich zu dieser starken Leistung!!

Dass ein „Vorlesungssaal“ aus einem kleinen gut schallisolierten Raum mit zwei Flügeln besteht, konnten wir uns vor der Führung nicht vorstellen, auch in welcher Vielfalt ausgebildet wird und wie unglaublich vielfältig das kulturelle Angebot zu sehr günstigen Eintrittspreisen auch für die Bevölkerung ist.

Ein liebevoll vorbereiteter Sektempfang mit reichlich Gelegenheit zum Netzwerken rundete den Abend ab und wir wurden sogar noch mit CDs verschiedener Musikrichtungen beschenkt. Frau Mosbacher wird künftig das eine oder andere Konzert in unserem Veranstaltungskalender bekanntgeben und, wie oben schon geschrieben, eine Mitgliedschaft lohnt sich http://www.mh-trossingen.de/hochschule/institutionen/foerderverein.html.

Übrigens: Mit einer Mitgliedschaft im Förderverein mit einem  Jahresbeitrag von 30€ (Ehepaare 50€) können Sie  materiell wie ideell diese für unsere Region so bedeutende Hochschule unterstützen und bekommen dafür auch noch ermäßigten Eintritt bei Veranstaltungen.

Treffpunkt Wirtschaft am 07. März

Erfolgreicher Tag für das FWF: Interessantes erfahren und viele Anknüpfungspunkte gefunden

 

"Inspiration und gute Gespräche - ein Tag zum Netzwerken", kommentiert Christine Moser, CM Impulse und Wege, ihre Erfahrungen beim Treffpunkt Wirtschaft am 7. März in der Stadthalle in Rottweil. Ganz im Sinne von Familie Villing haben die Damen vom FrauenWirtschaftsforum (FWF) das großzügige Angebot zur Ausstellung und zum Kontakte knüpfen intensiv genutzt. Alle ausstellenden Damen präsentierten ihre Unternehmen in vielen Gesprächen und auch im Vortragsforum des FWF und fanden zahlreiche Interessenten und manch neuen Kunden. Dabei zeigte sich, dass gerade die mehr als 60 Studierenden, Dozenten und Kooperationspartner im vorderen Teil der Stadthalle die Chance zur Information und Beratung beim FWF rege nutzten.

 

Aus Marketing-Sicht gibt es wohl kein schöneres Geschenk, als aus seinen Kunden gemeinsam zu schöpfen. So haben Monika Glunk, RATWerk und Barbara Schmidt, Plansecur, auf dem Treffpunkt Wirtschaft die Möglichkeiten für eine Zusammenarbeit erfolgreich ausgelotet: “Ich habe in Frau Glunk eine ideale Ergänzung gefunden – sie berät wie ich kleine Unternehmen in Gründung und die Jahre danach“, meint die Finanzberaterin Barbara Schmidt und ergänzt „Recht und Finanzen verzahnen sich sehr oft und auch eng – und wenn man sich gut versteht, dann ist das überaus positiv für alle Beteiligten.“

 

Renate Gaus, und Gerda Schneider, Bausteine Seminare, wünschen sich: „...dass das FWF auch beim nächsten Mal wieder als ein informativer und bunter „Farbtupfer“ beim Treffpunkt Wirtschaft mit dabei sein darf. Herzlichen Dank für diese tolle Gelegenheit.“

Buchvorstellung Verena Bentele „Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser“

Blinde Powerfrau begeistert Publikum

 

Sie war Biathletin und hat den Kilimandscharo bestiegen, sie fuhr Fahrrad, stürzte sich aus dem Fenster und tobte auf dem Obsthof ihrer Eltern in Oberschwaben herum – und das, obwohl sie blind ist. Die Rede ist von Verena Bentele, der Behindertenbeauftragten der Bundesregierung. Im Studium Generale der Business School Alb-Schwarzwald stellte sie ihr neues Buch "Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser" vor.

 

Wie sie sich als Blinde in einer sehenden Welt zurechtfindet, schilderte sie an zahlreichen Beispielen. Zwanglos und humorvoll erzählte sie, wie ihre Eltern sie und ihren ebenfalls blinden Bruder aufwachsen ließen, fast als wären sie normalsehend. Wie sie zusammen mit ihm lernte, den klaren Anweisungen zu vertrauen, mit denen die Eltern sie durch die Kindheit lotsten.

 
Aber auch Haarsträubendes wusste sie zu berichten: "Blinde Kinder kommen auf die gleichen bescheuerten Ideen wie sehende." Den mutwilligen Sturz aus dem Fenster, zu dem ihr Bruder sie angestiftet hatte, überlebte sie nur, weil ein darunterliegender Balkon ihren freien Fall aufhielt: "Sonst wäre ich heute nicht da."
 

Viel gelernt habe sie in der Blindenschule Heiligenbronn. Eine Lehrerin von damals trug aus ihrem Buch vor. Aber auch Verena Bentele selbst las vor – und zwar einzelne Passagen aus dem selbstverfassten Glossar zu ihrem Buch, dem "Blindipedia". Es lag in Brailleschrift vor ihr.

Von A wie Anziehen bis Z wie Zielen führte sie die Zuhörer in die Welt der Blinden ein, beschrieb, wie Blinde beim Anziehen eine farblich passende Garderobe zusammenstellen oder wie sie als Biathletin mit dem Gewehr überhaupt die Zielscheibe treffen konnte.

Ihr Studium der Germanistik und Pädagogik hat ihr letztlich geholfen, sich nach Ihrer Zeit als Leistungssportlerin als Coach und Rednerin selbstständig zu machen. Als Behindertenbeauftragte könne sie heute ihre erworbenen Erfahrungen gut gebrauchen.

 

Das authentische Auftreten von Verena Bentele und ihr selbstverständlicher, gelassener Umgang mit der Behinderung, all das zog die Zuschauer in ihren Bann.

Kickoff-Veranstaltung des FWF in Balingen bei Bizerba

Artikel aus dem Zollernalbkurier:

Mit Charme, Kompetenz und ein bisschen Ellenbogen: Unternehmerinnen vernetzen sich

 

Gelungener Auftakt des Frauenwirtschaftsforums für die Region Zollernalb: Fast 100 Selbstständige und Führungskräfte trafen sich am Montagabend im Betriebsrestaurant Waagschale der Bizerba.

Sie wollen ein lokales Netzwerk für Frauen in der Region Zollernalb gründen. Begrüßt wurden die Unternehmerinnen unter anderem von Balingens Wirtschaftsförderer Jürgen Martin, der kräftig die Werbetrommel für die Eyachstadt rührte: „Sie werden keine Stadt mit weniger als 100 000 Einwohnern finden, die ein so gutes Angebot für Existenzgründer bietet“, sagte er. Besonders hob er die Kleinkinderbetreuung hervor, die inzwischen bei 43 Prozent und damit bereits seit Jahren über der gesetzlichen Vorgabe liege.

Erfolgreiche Unternehmerinnen und Führungskräfte aus der Region gaben in Vorträgen und Diskussionen Einblicke in ihre Karrieren – und verrieten gleich noch ihre besten Tipps. So sollten Frauen ihre Kompetenzen genauso selbstbewusst kommunizieren wie ihre männlichen Kollegen – am besten mit Ellenbogen und Charme, riet etwa Julia-Kathrin Vollmer, bei Bizerba verantwortlich für die Personalentwicklung. „Ich bin überwältigt von der riesigen Resonanz“, sagte die Balinger Unternehmerin Uta Kühn, die das Netzwerk initiiert hat. 

Die Marke „ICH“ – Das Frauenwirtschaftsforum zu Gast bei der Dualen Hochschule

Die Auftaktveranstaltung des Frauenwirtschaftsforums Gewinnregion in Villingen-Schwenningen wurde sich am Montag, 06. Oktober von gut 30 Unternehmerinnen und Unternehmer aus der Region besucht. Das Interesse wurde durch den Vortrag „Die Marke „ICH““ geweckt. Der Referent Guido Bentner (Bentner Branding) erläuterte auf humorvolle Art den Zusammenhang zwischen den Werten und Stärken eines Unternehmens, der sich daraus entwickelnden Identität die dann zu einem schlüssigen Markenbild nach außen führt. Wert legte Herr Bentner auf die Feststellung, dass eine Marke nicht nur von großen Unternehmen mit viel Geld entwickelt werden kann. Auch kleine und mittelständische Unternehmen können durch eine bewusste Definition ihrer Identität und eine konsequente Umsetzung nach innen und außen als Marke wahrgenommen werden.

Prof. Vera Döring die Vertreterin der dualen Hochschule VS, präsentierte den Teilnehmern die duale Hochschule und deren Bedeutung in der Region. Sie betonte, die Duale Hochschule habe großes Interesse an einer intensiven Zusammenarbeit mit den Unternehmern der Region. Ein duales Studium basiert auf der Zusammenarbeit zwischen dem Ausbildungsbetrieb und der Dualen Hochschule, warb Prof. Döring um weitere Partnerunternehmen. Auch die praxisorientierte Wissensvermittlung sei ein fundamentaler Bestandteil des Studiums. Aus diesem Grund suche die Hochschule qualifizierte Lehrbeauftragte aus der Praxis.

Organisiert wurde der Abend von Monika Glunk, RATWerk UG, als Regionalbeauftragte des FWF Gewinnerregion.

 

nächste Veranstaltungen des FWF

Donnerstag, 14. Juni um 19.00 Uhr: Join us! Netzwerktreffen für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund.  weitere Infos

Termine FWF Stammtisch

2. Halbjahr 2018

27. September 18:30 Uhr
22. November 18:30 Uhr

in der Galerie im Altbau, Uhlandstraße 22 in 78554 Aldingen statt. 

Anmeldung unter: kontakt@annettereif.de 

 

 

weitere Infos

Aktuelles

Unser Besuch bei der Firma Mey

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Kontakt

FrauenWirtschaftsForum

(Business School Alb-Schwarzwald)

 

Tel.:+49 7426 93 19 87 5

E-Mail: info@frauenwirtschaftsforum.de

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